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Der Rheintaler 03.06.08


Grosser Pokal für eine grosse Leistung: Blerim Rashiti von der Kickbox-Schule Rheintal besiegte den Thailänder Chaiman Sorvapin.
Bild: pd

In Stretch-Limousine zum Sieg

Blerim Rashiti besiegt seinen thailändischen Gegner Chaiman Sorvapin durch technischen K.o.






Thaiboxen. Der Altstätter Blerim Rashiti schwärmt vom harten Kampf – und vom Anlass in St. Gallen selber, der durch Professionalität bestach.

Yves Solenthaler

«So etwas habe ich noch nie erlebt», sagt Rashiti und zeigt sich überrascht, wie professionell der Event «The Best of Leone» aufgezogen worden ist. So wurden die Kämpfer vor der Präsentation und dem Wägen am Freitagabend mit einer Stretch-Limousine durch St. Gallen gekarrt. «In der Schweiz hätte ich das nie für möglich gehalten», schwärmt Rashiti.

Taktik: Auf Distanz halten

Auch der Kampf selber war aussergewöhnlich. Der mehrfache Weltmeister im Kickboxen traf nämlich in der Sparte Thaiboxen auf Chaiman Sorvapin. Der Thailänder weilt im Moment mit seiner Thaibox-Schule in der Schweiz. Rashiti ist ein klassischer Kickboxer, seine Spezialität die Boxtechnik. Doch im Clinchen – also dem Nahkampf – hat er gegenüber einem Thaiboxer Nachteile. Deshalb war die Taktik von Rashiti klar: Den Gegner dank guter Beinarbeit auf Distanz halten und mit den Fäusten zuschlagen, wenn sich die Gelegenheit dazu ergibt.

Rashiti hatte die Fitness und auch die nötigen Nehmer-Qualitäten, um diesen Plan durchzusetzen: «Solch harte Schläge wie von Sorvapin habe ich noch nie aushalten müssen.» Eine tiefe Platzwunde am Schienbein zeugt davon. Doch Rashiti liess sich nicht einschüchtern; er konnte sogar mehr Treffer landen als sein Kontrahent.

Gong rettet Gegner vorerst

Bereits in der zweiten Runde des auf fünf Durchgänge angesetzten Kampfes konnte Rashiti den Thailänder auf die Bretter schicken. Der gleich darauf ertönende Pausen-Gong rettete Sorvapin noch in die dritte Runde. Dort zeigte Rashiti, dass er im Gegensatz zu seinem Gegner noch Reserven hatte. «Ich drehte voll auf und traf ihn sogar zweimal mit dem Knie am Kopf», erzählt der Altstätter, «das ist gegen einen erfahrenen Thaiboxer sehr schwierig, die sind so fast nicht zu erwischen.» Auch für die vierte und fünfte Runde hätte Rashiti noch Reserven gehabt: «Ich war bereit, nochmals voll Gas zu geben.» Sein Gegner hingegen nicht mehr; Sorvapin war benommen. Sein Trainer warf das Handtuch, was für Rashiti bedeutet: Sieg durch technischen K.o.

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